Corona: Verlängerung von Berechtigungen für Piloten

Das Luftfahrtbundesamt hat mit diversen Allgemeinverfügungen eine unbürokratische Verlängerung der meisten Berechtigungen in vielen Bereichen der Luftfahrt um vier Monate erlassen. Näheres findet sich auf der Website des Amts. Offenbar gilt die Regel nicht für Lizenzen, die von den Luftfahrtbehörden der Länder geführt werden – es ist aber davon auszugehen, dass diese nachziehen.

Durch Flugeinschränkungen zur Bewältigung der Corona-Krise kann es zu erheblichen Problemen für Piloten kommen, wenn es um die Verlängerung ihrer Lizenzen oder anderer Berechtigungen geht. In Deutschland sind in manchen Bundesländern Schulbetrieb und Prüfungen verboten, weil man sich im Cockpit zwangsläufig sehr nahe kommt. In Bayern wird das Betriebsverbot für „Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen“ zumindest an manchen Sonderlandeplätzen so ausgelegt, dass der Flugbetrieb eingestellt wurde. So kann es für Piloten sehr schwer werden, die notwendigen Bedingungen für den Erhalt von Lizenzen und Berechtigungen zu erfüllen oder Prüfungen vor dem Ablauf von Verfallsfristen zu absolvieren. Ähnliche Probleme können sich bei Wartungen und Nachprüfungen für Flugzeuge ergeben. Die AOPA bemüht sich derzeit zusammen mit der EASA und dem Bundesministerium für Verkehr intensiv darum, eine temporäre Flexibilisierung der Regeln einzuführen, die das Problem entschärft, sodass ein regulärer Flugbetrieb nach dem Ende der Corona-Krise baldmöglichst wieder aufgenommen werden kann.

Werkstattarbeit

Schon seit Mitte November sind wir nun in unserer Werkstatt regelmäßig am Wochenende fleißig, um unsere Segelflugzeuge und das dazugehörige Equipment für die kommende Saison vorzubereiten. Während an der einen Stelle das Flugzeug geputzt wird, werden an anderen Stellen die vorgesehenen Sachen kontrolliert und gegebenenfalls abgeschmiert. Anschließend wird das gesamte Flugzeug poliert, um die Oberfläche zu versiegeln und eine hohe Oberflächengüte zu bekommen.

Hast Du auch Interesse, bei uns mitzumachen oder willst du einfach mal bei uns reinschnuppern? Dann melde dich über unser Kontaktformular ganz unverbindlich bei uns. Wir freuen uns auf dich

Grundreinigung HR 200

Auch wenn die Flugzeuge nach jedem Flugtag gereinigt werden, sammelt sich doch über die ganze Saison so einiger Dreck am Flugzeug an, welcher nicht direkt entfernt wurde oder einfach zu hartnäckig war, um mit einfachen Mitteln entfernt zu werden. So trafen sich kürzlich einige unserer Motorflieger, um unser jüngstes Flugzeug, die Robin HR 200, wieder zu altem Glanz zurück zu bringen.

Nach der gründlichen Vorreinigung wurde der Lack anschließend poliert und versiegelt. Auch die Verglasung wurde unter höchster Vorsicht gereinigt und poliert. So haben wir bei unseren Flügen über der Soester Börde und dem Rest Europa’s wieder eine klaren Durchblick. Wir freuen uns bereits auf die neue Saison.

 

Ausbildung geht weiter

Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen.
Trotzdem geht die Ausbildung bei uns am Flugplatz weiter. Michael H. hat kürzlich seine ersten Alleinflüge gemeistert (s. Foto).
Und für Thomas S. hat das trockene Pauken ein Ende: Er hat die Theorieprüfung inlusive Funksprechzeugnis bestanden.
Gratulation allen beiden!

Start der Winterarbeit

Nach der Saison ist vor der Saison.

Mit einer großen, motivierten Gruppe ist an diesem Samstag die Winterarbeit gestartet. Dieses Jahr haben wir mit unserem Schulungsdoppelsitzer, der ASK 21 begonnen.
Währen die einen sich um die Grundreinigung der Tragflächen gekümmert haben, haben die anderen sich mit dem Rumpf beschäftigt. Nach der Reinigung und Kontrolle des Innenraums konnte nachmittags schon der Rumpf gedreht werden.

Hoffen wir, dass die Winterarbeit so erfolgreich weitergeht.

Die Arbeit in der Werkstatt macht einfach Spaß und ist für Jung und Alt immer wieder sehr lehrreich. Hast du Interesse mitzumachen oder möchtest einfach mal in den Segelflug reinschnuppern? Dann melde dich über unser Kontaktformular in der Rubrik Segelflug. Wir freuen uns auf dich.

 

 

Saisonende der Soester Segelflieger auf der Wasserkuppe

Ende Oktober war die fliegerische Saison der Soester Segelflieger am Soester Flugplatz bei recht stürmischen Bedingungen beendet worden. Und jetzt gab es den endgültigen Abschluss auf dem Berg der Flieger. So hatte sich eine Gruppe aufgemacht, um einmal diesen fliegerisch so wichtigen Ort zu besuchen (dort gab es die Anfänge des Segelflugs in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts), aber auch um ein bisschen auf die vergangene Saison zurückzublicken, die immerhin mit einer kleinen Mannschaft zu vielen schöne Flügen geführt hat. Es gab einen ersten Alleinflug von Nico Stammschroer (14 J.), dem derzeit jüngsten Mitglied der Segelfliegergruppe.

Im Streckenflug gab es wieder einen ersten Platz in der dezentralen deutschen Meisterschaft: Katharina Milke belegte erneut den ersten Platz bei den Damen in NRW (Platz 7 bundesweit).

Das Programm auf der Wasserkuppe enthielt natürlich einen Besuch im deutschen Segelflug-Museum, aber auch – und das war bei dem recht feuchten Wetter gar nicht so einfach – eine kleine Wanderung zum Bronzedenkmal mit dem Adler auf dem Hügel. Aber die Gruppe hatte Glück und die Sonne kam kurz heraus und so war auch ein entsprechendes Gruppenfoto möglich.

Für die nächste Saison gibt es schon viele Pläne. So möchten die Segelflieger ihr faszinierendes Hobby gerne auch anderen näher bringen. Interessenten sind gerne gesehen und können sich auf der Internetseite der FSG Soest genauer informieren.

Nach der Kirmes geht es erstmal weiter mit der Winterarbeit, immerhin müssen alle Segelflugzeuge durchgesehen, gereinigt, poliert bzw. auch repariert werden, damit dann im Frühjahr alles wieder in die Luft gehen kann..

Nico hat seine A geflogen!

Für erfahrene Segelflugpiloten kündigte sich das Ereignis schon in den letzten Wochen an: Immer häufiger gab es Seirissübungen. Und das steht eigentlich immer kurz vor dem ersten Alleinflug eines Schülers. So auch jetzt.

Am Samstag sah es zunächst noch ziemlich grau aus, aber immerhin nach den Regenfällen der letzten Tagen war es trocken. Es waren recht viele Segelflieger gekommen und so wurden die ASK 21 und die Ka 8 zum Start gebracht.  Ganz regelmäßig gab es Starts und dann war es endlich so weit. Florian M. hatte sein Plazet gegeben, so konnte Nico das erste Mal allein in die Luft gehen. Und gleich die erste Landung war butterweich. Da strahlte auch Peter, der Vater, dass sein Sohn jetzt so weit war. Auf die Frage: “Wie war´s denn!” gabs eine echt coole Antwort: “Schön! Aber…” Da war doch jemand nicht mit sich zufrieden?

Abends gab es die obligatorische, ganz spezielle und etwas feuchte Segelfliegergratulation. Anschließend trafen sich noch alle zum Grillen. Das war ein schöner Tag!

Ende September noch ein Mini-Streckenflug

Am Sonntag trafen sich wieder einige Segelflieger, um das schöne Wetter in der Luft zu genießen. Eigentlich waren nur 5-Minuten-Flüge erwartet worden. Und so waren alle positiv überrascht, als gleich beim ersten Flug Thermik spürbar wurde. Leider war dies im ersten Flug nicht gut nutzbar, weil der Versatz nach Norden zum Verlassen der Thermik zwang. Aber da war die Hoffnung auf weitere Aufwinde. Und tatsächlich steigerte sich die Thermik. Beim letzten Flug konnte tatsächlich noch ein Mini-Streckenflug absolviert werden. So waren alle zufrieden.

Motorsegler “Nachwuchs”

Matthias F. ist schon seit vielen Jahren am Himmel über der Soester Börde unterwegs.
Anfangs “nur” im Segelflugzeug, nun auch motorisiert:
Vor kurzem hat er seinen Segelflugschein um die “Klassenberechtigung TMG” erweitert.
Wir gratulieren zur Erweiterung des fliegerischen Horizonts! 🙂

Und ein bisschen Thermik!

Minimale Beteiligung, aber doch ein paar sehr schöne Flüge gab es. So konnte jeder der Anwesenden einmal etwas länger oben bleiben. Eigentlich erstaunlich, da der Wetterbericht von kaum vorhandener Thermik sprach. Der letzte Flug war der längste, aber die Höhe war etwas eingeschränkt. Anschließend wurde gründlichst geputzt, denn es gab doch einige Fliegen auf der Fläche.