Saisonende der Soester Segelflieger auf der Wasserkuppe

Ende Oktober war die fliegerische Saison der Soester Segelflieger am Soester Flugplatz bei recht stürmischen Bedingungen beendet worden. Und jetzt gab es den endgültigen Abschluss auf dem Berg der Flieger. So hatte sich eine Gruppe aufgemacht, um einmal diesen fliegerisch so wichtigen Ort zu besuchen (dort gab es die Anfänge des Segelflugs in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts), aber auch um ein bisschen auf die vergangene Saison zurückzublicken, die immerhin mit einer kleinen Mannschaft zu vielen schöne Flügen geführt hat. Es gab einen ersten Alleinflug von Nico Stammschroer (14 J.), dem derzeit jüngsten Mitglied der Segelfliegergruppe.

Im Streckenflug gab es wieder einen ersten Platz in der dezentralen deutschen Meisterschaft: Katharina Milke belegte erneut den ersten Platz bei den Damen in NRW (Platz 7 bundesweit).

Das Programm auf der Wasserkuppe enthielt natürlich einen Besuch im deutschen Segelflug-Museum, aber auch – und das war bei dem recht feuchten Wetter gar nicht so einfach – eine kleine Wanderung zum Bronzedenkmal mit dem Adler auf dem Hügel. Aber die Gruppe hatte Glück und die Sonne kam kurz heraus und so war auch ein entsprechendes Gruppenfoto möglich.

Für die nächste Saison gibt es schon viele Pläne. So möchten die Segelflieger ihr faszinierendes Hobby gerne auch anderen näher bringen. Interessenten sind gerne gesehen und können sich auf der Internetseite der FSG Soest genauer informieren.

Nach der Kirmes geht es erstmal weiter mit der Winterarbeit, immerhin müssen alle Segelflugzeuge durchgesehen, gereinigt, poliert bzw. auch repariert werden, damit dann im Frühjahr alles wieder in die Luft gehen kann..

Nico hat seine A geflogen!

Für erfahrene Segelflugpiloten kündigte sich das Ereignis schon in den letzten Wochen an: Immer häufiger gab es Seirissübungen. Und das steht eigentlich immer kurz vor dem ersten Alleinflug eines Schülers. So auch jetzt.

Am Samstag sah es zunächst noch ziemlich grau aus, aber immerhin nach den Regenfällen der letzten Tagen war es trocken. Es waren recht viele Segelflieger gekommen und so wurden die ASK 21 und die Ka 8 zum Start gebracht.  Ganz regelmäßig gab es Starts und dann war es endlich so weit. Florian M. hatte sein Plazet gegeben, so konnte Nico das erste Mal allein in die Luft gehen. Und gleich die erste Landung war butterweich. Da strahlte auch Peter, der Vater, dass sein Sohn jetzt so weit war. Auf die Frage: “Wie war´s denn!” gabs eine echt coole Antwort: “Schön! Aber…” Da war doch jemand nicht mit sich zufrieden?

Abends gab es die obligatorische, ganz spezielle und etwas feuchte Segelfliegergratulation. Anschließend trafen sich noch alle zum Grillen. Das war ein schöner Tag!

Ende September noch ein Mini-Streckenflug

Am Sonntag trafen sich wieder einige Segelflieger, um das schöne Wetter in der Luft zu genießen. Eigentlich waren nur 5-Minuten-Flüge erwartet worden. Und so waren alle positiv überrascht, als gleich beim ersten Flug Thermik spürbar wurde. Leider war dies im ersten Flug nicht gut nutzbar, weil der Versatz nach Norden zum Verlassen der Thermik zwang. Aber da war die Hoffnung auf weitere Aufwinde. Und tatsächlich steigerte sich die Thermik. Beim letzten Flug konnte tatsächlich noch ein Mini-Streckenflug absolviert werden. So waren alle zufrieden.

Und ein bisschen Thermik!

Minimale Beteiligung, aber doch ein paar sehr schöne Flüge gab es. So konnte jeder der Anwesenden einmal etwas länger oben bleiben. Eigentlich erstaunlich, da der Wetterbericht von kaum vorhandener Thermik sprach. Der letzte Flug war der längste, aber die Höhe war etwas eingeschränkt. Anschließend wurde gründlichst geputzt, denn es gab doch einige Fliegen auf der Fläche.

Starkwindfliegen + ein neuer Gastflugpilot

Am Samstag war der Wind das große Thema. Weitgehend trocken war der Tag geprägt durch starkes Vorhalten nach Süden. Vor allem der Anflug war recht anspruchsvoll, da es ziemlich verwirbelt war. Aber trotzdem gab es recht viele Starts, vor allem Robin G. war sehr daran interessiert, noch ein paar Starts zusammenzubekommen. Und mit dem dritten Start hatte er dann alle Bedingungen erfüllt, um in Zukunft auch Gäste fliegen zu dürfen. Trotz des starken Windes gab es noch ein bisschen Thermik, mit recht guten Steigwerten, allerdings relativ unplanbar und so blieben doch alle Flüger eher kürzer. Aber schön war es doch.

Überland und eine Außenlandung

Am Sonntag gab es wieder Flugbetrieb bei den Soester Segelfliegern. Die Thermik reizte und so flog Florian L. nach Oerlinghausen und noch weiter nach Detmold. Das ging ziemlich gut. Allerdings machte Florian auf dem Rückweg die hereinziehende Abschirmung zu schaffen und so endete der Flug auf einem gemähten Feld in der Nähe von Lippstadt. Die Rückholer waren schnell da, allerdings wurde das Ganze auf Grund der großen Trockenheit eine ziemlich staubige Angelegenheit. Trotzdem war die Stimmung bestens.

Schöner F-Schlepp-Tag bei bestem Wetter

Ziemlich zügig ging es am Sonntag los: Wolfgang L. wollte seine F-Schlepp-Berechtigung abschließen. Dazu machte er noch zwei Schlepps mit Fluglehrerin Katharina M., bevor er sich allein in die Luft begab. Da es in der Luft schon recht unruhig war wegen der Thermik, war das gar nicht so einfach. Aber Wolfgang kam damit immer besser zurecht. Zwischendurch gab es noch einen längeren Flug von Florian S. mit Katharina und das wurde eine richtiger Thermik-Trainingsflug. Am Ende waren es sogar knapp 50 km. Den Abschluss bildete ein Flug mit Michael, der dank der schönen Thermik mit Katharina einen Ausflug zur Möhne machen konnte und auch noch nach Soest. So wurde der Tag wirklich gut genutzt.

Wind und ein bisschen Thermik

Am Sonntag war nach den Gewittern des Vortages zunächst recht viel Bewölkung am Himmel und auf Grund der großen Feuchtigkeit war die Sicht eher mäßig. Aber trotzdem wurde geflogen. Der Wind stand nahezu auf der Bahn und so gab es ganz gute Höhen. Und ganz allmählich gab es Lücken in der Bewölkung und die Basis stieg nach und nach auf knapp 1.000m an. So gab es sogar kleinere Thermikflüge und Wolfgang konnte einen kleinen Streckenflug machen (knapp 90 km waren es). Thore und Anna konnten wieder alleine fliegen und es gab auch eine Seilrissübung… Ein guter Tag!

Longest Day trotz etwas Regen mit viel Spaß

Am vergangenen Wochenende hatten die Segelflieger ihren Longest Day, d. h. einen Flugtag, bei dem schon mit Sonnenaufgang begonnen wurde. Leider war in der Frühphase noch etwas Regen dabei und so konnte erst mit Verspätung geflogen werden. Nach einem guten Frühstück im Fliegertreff Tante Ju ging es gleich weiter und am Ende waren alle zufrieden, trotz des eher bescheidenen Wetters.

Drei kleine Streckenflüge

Am Sonntag war der erste Tag mit F-Schlepp. Und das war gleich ein voller Erfolg: Jeder Flug ein Treffer. Bei nur kleiner Mannschaft war das dann schon recht schön. Die ASK 21, der Schulungsdoppelsitzer, kam gar nicht zur Ruhe. Insgesamt wurden es 200 km.
Und zwischendurch war genug Zeit, um mit der Schleppmaschine einige Gäste durch die Gegend zu fliegen.